Zu Beginn der Führung hörten und sahen wir Vögel, die im Ort und am Ortsrand ihr Zuhause haben.
Nebel, der sich hartnäckig an der Albkante hielt, gab uns leider nur wenig Einblicke in die Welt der Greifvögel. Auch die geringe Thermik, bedingt durch eine Temperatur von nur 8 Grad, tat ihr Übriges dazu. Trotzdem konnten wir den roten Milan, den Mäusebussard und kurz den Sperber bei ihren Flügen beobachten. Sehr interessant zu sehen war die Abwehr des Milans durch die Rabenkrähe.
Kurzweilig erläuterte uns Erwin die Habitate, die die verschiedenen Vogelarten benötigen, um sich in unserer Gegend wohlfühlen zu können. Deshalb ist teilweise der Landschaftseingriff von Behörden nicht zu verstehen, welcher sich negativ auf die Lebensqualität der Vogelwelt auswirkt.
Hans Hepperle, Mitpächter des Neidlinger Jagdreviers, zeigte uns den Hutewald und wie er sich in Zukunft vergrößern soll.
Nach ca. 3 eindrucksvollen Stunden kehrten wir noch kurz im Lamm in Neidlingen ein um anschließend den Muttertag angehen zu können.
Es war bestimmt nicht die einzige vogelkundliche Führung, die von der Jägervereinigung organisiert wurde.
Ein herzliches Dankeschön geht an Erwin und Hans für ihre interessanten Ausführungen.
Fotos: Ulrich Hoyler





