Jagdausübung trotz Ausgangssperre grundsätzlich möglich

Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat darüber informiert, unter welchen Bedingungen Jagd und Wildtiermanagement sowie Jagdliche Ausbildung im Rahmen der Corona-Verordnung ausgeübt werden dürfen.

Erstellt am 16.12.2020

Die Einzeljagd auf Schalenwild ist zulässig, wenn diese der Tierseuchenprävention oder der Vermeidung von Wildschäden dient. Daher darf sie auch während der Ausgangsbeschränkung ausgeübt werden.

Zulässig ist das Verlassen der Wohnung zur Nachsuche und bei Wildunfällen, auch während der Ausgangsbeschränkung.

Rehkitzrettung und Wildmonitoringaufgaben (z.B. Hasen zählen) sind ebenfalls nicht von den Ausgangsbeschränkungen betroffen.

Der Betrieb und die Benutzung von jeglichen Schießstätten durch Jägerinnen und Jäger bzw. Jagdschülerinnen und Jagdschüler ist für das jagdliche Übungs- und Ausbildungsschießen sowie das Ein- und Kontrollschießen von Jagdwaffen grundsätzlich nicht nach § 13 Absatz 1 Nr. 8 CoronaVO untersagt. Hier gilt allerdings die Ausgangsbeschränkung.

 

Auf die Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen ist dabei zu achten.

 

Die aktuell geltenden Regeln und weitere Informationen findet ihr hier.

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